Beim letzten Kreisparteitag ist Dr. Katharina Kohlbrenner mit einem sehr guten Ergebnis wieder in den Kreisvorstand, sowie zur Delegierten für den Bezirkstag gewählt worden. Kohlbrenner setzt sich mit ihrer Wahl zum Ziel durch Vernetzung und Kooperation der einzelnen Ortsverbände Synergien über den Kreisvorstand zu schaffen.
Die Hauptrednerin des Parteitages war die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die im Juli 2019 von ihrer Partei zu deren Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021 gewählt worden war. Die 54-jährige Politikerin sprach rund 30 Minuten zu den CDU-Delegierten – selbstkritisch, was die CDU in der Vergangenheit ihrer Ansicht nach hätte besser machen können, treffsicher, welche Themen die Bürger aktuell besonders bewegen sowie motivierend und optimistisch, um ihre Parteifreunde auf das Superwahljahr 2021, in welchem sowohl die baden-württembergische Landtagswahl als auch die Bundestagswahl stattfinden werden, einzustimmen. Deutlich machte die Ministerin, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD für sie nicht in Betracht komme – „Darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten“ –, dass sie aber die Wähler, welche die CDU an die AfD verloren habe, zurückgewinnen möchte: „Wir müssen klar machen, warum unsere CDU die bessere Alternative ist.“ Zahlreichen politischen Themen wie Mobilität der Zukunft, Bildung und Digitalisierung widmete sich die Ministerin, dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ erteilte sie eine Absage: „Wir wollen auch weiterhin beispielsweise Obstbau am Bodensee und Weinbau am Kaiserstuhl haben. Unsere Landwirte machen eine wichtige und tolle Arbeit für unser Land, das ist Naturschutz und die Produktion heimischer Produkte.“
Außerdem wurde der Landtagsabgeordnete Karl Klein zum Vorsitzenden gewählt, nachdem sein Vorgänger, Prof. Dr. Stephan Harbarth, an Verfassungsgericht berufen wurde.

/Xaver Kohlbrenner

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