Der Wahlausgang der Kommunalwahl im Mai war nicht das, was wir als CDU uns erhofft und erwünscht haben. Und schon am Abend der Wahl wurde über mögliche Ursachen und Gründe heftig diskutiert. Daher wurde nun zu einem offenen Diskussionsabend für Mitglieder, Vorstand und Kandidaten eingeladen, mit dem Ziel örtliche und überörtliche Faktoren für das Wahlergebnis herauszuarbeiten, Inhalte und Kommunikationsverhalten der örtlichen CDU für eine erfolgreiche Zukunft zu diskutieren und allen Mitgliedern ein Gesprächsforum für Ihre Vorstellungen zu bieten. Als Grundlage der Diskussion hatte Fraktionsvorsitzende Dr. Katharina Kohlbrenner eine detaillierte Analyse der Ergebnisse auch im Zusammenhang mit den Ergebnissen der Kreistagswahl und der Europawahl und im Vergleich zu den Ergebnissen 2014 dargestellt. Daraus ergaben sich Fragen wie: Woraus resultiert die starke Steigerung der Wahlbeteiligung? Wo finden sich die 10% AfD-Wähler aus Kreis und Europawahl in Ilvesheim wieder? Warum ist die CDU für junge Menschen nur schwer wählbar? Parteienverdrossenheit und mangelndes Vertrauen in die großen Parteien: Wie können wir diesen Phänomenen als CDU vor Ort begegnen? Wie hat die lokale Berichterstattung das Ergebnis beeinflusst? Wo müssen wir in den kommenden 5 Jahren unsere Schwerpunkte setzen? Wo müssen wir uns verbessern oder neue Wege gehen: Kommunikation? Präsenz in der Öffentlichkeit? Gesellschaftliche Angebote? Politische Inhalte? Medienpräsenz?...und schließlich welche Perspektiven hat die CDU als nun 3. stärkste Fraktion im Gemeinderat? Bei der anschließend rege geführten Diskussion wurde sich diesen Fragen offen gestellt. Anregungen und Wünsche der Mitglieder an Vorstand und Fraktion wurden formuliert und viele Impulse mitgegeben. Eins wurde deutlich: spannende Jahre stehen uns bevor und die CDU ist hochmotiviert als gestaltende Kraft an der Entwicklung unseres Ortes auch in den nächsten Jahren mitzuwirken!

/Dr. Katharina Kohlbrenner, Fraktionsvorsitzende

« „Tour de Flur“ trotz großer Hitze CDU Weinprobe im Weingut Karl Schaefer in Bad Dürkheim »