Das wichtigste und gleichzeitig auch teuerste Straßensanierungsprojekt der Gemeinde Ilvesheim in den nächsten 2 Jahren ist die Goethestraße. Wenn alles klappt, soll es hier wohl im Oktober losgehen, 1,89 mio. € sollen verbaut werden. Eine sinnvolle und notwendige Investition, über die schon lange im TA und auch im Rat diskutiert wurde. Aber leider auch eine Maßnahme die wir im letzten Jahr noch gut 500T € günstiger gebaut hätten. Die Gründe für die letzte Verschiebung lagen bekanntlich in der nicht genehmigten Verpflichtungsermächtigung im Haushalt 2018 durch das Kommunalrechtsamt. Leider sehen wir derzeit bei allen großen Bauvorhaben (letztes Beispiel die Schulhofvergabe vor 3 Wochen!), wie hier die Kosten davon laufen. Die Auftragsbücher in der Baubranche sind weiterhin mehr als voll, ein Ende der Preissteigerungen ist noch nicht in Sicht, schaut man sich derzeit den Baupreisindex bzw. Baukostenindex an.
Da diese Sanierungsmaßnahme mit einer Dauer von 14 – 17 Monaten die Anwohner der Goethestraße sicherlich stark belasten wird, ist es uns wichtig, dass vor Baustart das Gesamtprojekt nochmals in einer Anwohnerversammlung vorgestellt wird, damit hier eine möglichst hohe Transparenz über die Ausführung und den Ablauf der Baumaßnahme entsteht, die Bürger von Anfang an mitgenommen werden. Dies hat die Verwaltung bereits in der Gemeinderatssitzung zugesagt. Die CDU-Fraktion hat weiterhin vorgeschlagen, dass für die Dauer des Projektes ein fester Ansprechpartner in der Verwaltung benannt wird (Baustellenmanager!), der für Bürgerfragen, Beschwerden, Probleme vor Ort etc. durchgängig erreichbar ist. Dies wird nun verwaltungsintern geprüft.
In der aufgekommenen Diskussion bzgl. des Verlaufs des vorgesehenen Radschnellweges L 9000, dessen Trassenführung derzeit ebenfalls geplant wird, wurde seitens der Verwaltung darauf hingewiesen, dass man dem Regierungspräsidium vorgeschlagen hat, die Route besser entlang des Neckarkanals und nicht durch die Goethestraße zu führen.
Die CDU-Fraktion hat der Vergabe des Auftrages an die Fa. Carsten Grimmig, Heidelberg, abschließend zugestimmt.
/Ralf Kohl

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